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Almería: Gemüsebranche trifft auf starke Konkurrenz aus anderen Lieferländern

Wie in jeder Kampagne hat der andalusische Obst- und Gemüsedachverband Hortyfruta auch dieses Jahr zu Beginn der Saison die Entwicklung der Produkte auf den europäischen Märkten verfolgt und untersuch
 

Aufgrund der größeren vorhandenen Mengen in Almería hat man sich auf Paprika california grün und rot, Gurken, Zucchini und Auberginen konzentriert. Hortyfruta ist der Ansicht, dass verschiedene Faktoren zu einer anormalen Situation dieser Produkte auf den Märkten geführt haben. Hauptgrund ist jedoch das Wetter, denn die bisher hohen Temperaturen in den anderen europäischen Produktionsgebieten wie Holland, Frankreich oder Großbritannien haben deren Produktionen erheblich verlängert. Paprika california rot und grün aus Almería muss auf den Märkten zurzeit mit den großen holländischen Herkünften konkurrieren. Bei Gurken haben die hohen Temperaturen dazu geführt, dass alle anderen Produktionsländer wie Holland, Frankreich, Großbritannien oder Deutschland, deren Ernte normalerweise zu diesem Zeitpunkt beendet ist, ihre Kampagnen verlängert haben. Hinzu kommt, dass Holland in 2008/2009 keine gute Tomatensaison hatte, so dass viele Produzenten sich für andere Produkte, u.a. auch Gurken, entschieden haben. Dasselbe gilt für Almería, wo die Anbaufläche bei Gurken stark angestiegen ist. Bei Zucchini und Auberginen gibt es auf den Märkten derzeit Herkünfte aus Frankreich, Holland, Marokko und Andalusien. Der verlängerte Sommer hat auch hier dazu geführt, dass die Kulturen weiter produktiv sind. In Marseille z.B. wurden im letzten Jahr zu diesem Zeitpunkt 15 Grad Celsius gemessen, während es vor einigen Tagen noch 28 Grad Celsius waren. Hortyfruta wird die Marktentwicklung für andalusische Produkte die ganze Saison über weiterverfolgen, so wie auch ihre Qualität kontinuierlich überprüfen.
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